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Die Schufa steht vor einem Wandel

KVB-Redaktion vom 04.04.2022

Die Schufa kennt wahrscheinlich jeder und doch wissen viele Menschen nicht, zu welchem Zweck die Schufa dient. Dieser lässt sich leicht erklären, denn anhand der Schufa erhalten beispielsweise Kreditinstitute diverse Information über die Zahlungsfähigkeit ihrer Kunden. So wird genau vermerkt, wenn ein Kunde in Zahlungsschwierigkeiten steckt oder ob er seinen Verpflichtungen gewissenhaft nachkommt. Dennoch steht die Schufa schon seit langer Zeit in der Kritik und auch von öffentlicher Seite wird diese immer lauter. Steffi Lemke, Bundesverbraucherschutzministerin von den Grünen, stellt eindeutige Forderungen: „Für Verbraucherinnen und Verbraucher wäre es wichtig, dass die Schufa transparenter wird. Vom Vorstand wurden Änderungen schon seit längerer Zeit angekündigt.“ Tatsächlich ist das System, wie die Schufa ihre Werte ermittelt, für die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher undurchsichtig. Bisher wurde an dieser Instanz aber noch nicht gerüttelt. Nun steht die Schufa jedoch vor einem Wandel. Schon bald treten nämlich neue Schufa-Regeln in Kraft und Verbraucher sollten sich gut über diese Änderungen informieren. Doch wie sehen diese neuen Regelungen eigentlich aus und was müssen Verbraucher jetzt wissen?

Bei der Schufa stehen Veränderungen an

Die Schufa gibt Einschätzungen zur Kreditwürdigkeit von Privatpersonen und Unternehmen ab. Zu diesem Zweck sammelt sie vielfältige Informationen, die als Basis für diese Einschätzungen gelten. Ausschlaggebend für die Kreditwürdigkeit ist der sogenannte Schufa-Score. Im besten Fall liegt dieser bei über 97,5 Prozent. Problematischer wird es dagegen, wenn ein schlechter Schufa-Score vorliegt. Insbesondere dann, wenn die entsprechende Person bzw. das jeweilige Unternehmen einen neuen Kaufvertrag abschließen möchte oder ein Darlehen in Anspruch nehmen will. Die Schufa hat derzeit Daten von mehr als 68 Millionen Deutschen im System. Dazu zählen zum Beispiel Kredite oder Handyverträge. Die Art der Kredite spielt dabei übrigens keine Rolle. Ein Immobilienkredit wird bei der Schufa genauso vermerkt, wie beispielsweise die Finanzierung einer Waschmaschine. Nun steht jedoch der Verkauf der Wirtschaftsauskunftei an einen schwedischen Investor an. Dadurch soll das System hinter der Schufa transparenter gestaltet werden.

Keine völlige Transparenz

Obwohl das System hinter der Schufa mit mehr Transparenz aufwarten will, bleibt die Berechnung des Schufa-Scores weiterhin ein Geheimnis. Wie wird die Kreditwürdigkeit tatsächlich festgelegt? Pro Jahr hat jeder einmal das Recht, bei der Schufa eine Anfrage zu stellen. Daraufhin muss die Schufa Auskunft darüber geben, welche Daten über die entsprechende Person im System hinterlegt sind. Von Verbraucherschützern wird diese Vorgehensweise seit langer Zeit kritisiert. Sie wollen, dass die Bürgerinnen und Bürger mehr Auskünfte über ihren Schufa-Score erhalten. Dieser hat schließlich in vielen Fällen großen Einfluss auf die persönliche Lebensgestaltung.

Für Handybesitzer gelten neue Schufa-Regeln

Zumindest gibt es bei der Schufa bei einer wichtigen Regel eine Änderung: In Zukunft werden bei den Bonitätsbewertungen die Positivdaten bei Handyverträgen nicht mehr berücksichtigt. Am vergangenen Freitag wurde diese Information durch die Auskunftei bekanntgegeben. Bisher war es nämlich so, dass sich das häufige Wechseln des Handyanbieters negativ auf den Schufa-Score ausgewirkt hat. So wurde das stetige Wechseln als mögliches Zeichen für Zahlungsschwierigkeiten angesehen. Damit ist jetzt jedoch Schluss. Viele Menschen haben auch mehrere Handyverträge gleichzeitig laufen. Dieser Umstand wirkt sich ab sofort auf den Schufa-Score ebenfalls nicht mehr negativ aus. Wer jedoch seine Handy-Rechnung auch nach wiederholter Mahnung nicht bezahlt, der riskiert eine negative Bewertung. Der Schufa-Score verbessert sich dagegen, wenn Handybesitzer aus Kostengründen den Vertrag wechseln oder im Besitz mehrerer Verträge sind.

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